Author Archives: Michael Sprünken

Spenden für den Gabenzaun

Nach wie vor sind Menschen in prekären Lebenslagen wie z. B. Wohnungslose von den Einschränkungen durch die Anti-Corona-Maßnahmen in besonderem Maße getroffen. Der ökumenische Gabenzaun ist daher nach wie vor wichtig – und benötigt auch weiter Ihre Unterstützung!

Ab sofort können Sie für den ökumenischen Gabenzaun auch direkt an die evangelische Kirchengemeinde Altenessen-Karnap spenden. Die Bankverbindung lautet:

Ev. Kirchengemeinde Altenessen-Karnap
KD-Bank
IBAN DA25 3506 0190 5221 3001 32

Stichwort: ökumenischer Gabenzaun

Fair vor Ort: Ökumenischer Gabenzaun in Altenessen

Evangelische Kirchengemeinde Altenessen -Karnap

Seit dem 1. April gibt es in Altenessen bei dem Brückenaufgang über die Wilhelm-Nieswandt-Allee mittwochs und samstags von 11.00-12.30 Uhr einen ökumenischen Gabenzaun.

Obdachlose können sich am Gabenzaun mit haltbaren Lebensmittel und anderen Waren des täglichen Bedarfs versorgen. Gefragt sind: Kekse (ohne Schokolade), Knäckebrot, Ravioli in Dosen, kleine Sprudelflaschen, löslicher Kaffee und Yumyum-Suppen.

Sie können diese Initiative der katholischen und der evangelischen Kirche auf zwei Arten unterstützen:

  1. indem Sie zu den oben genannten Zeiten Beutel mit Lebensmitteln zum Gabenzaun bringen oder
  2. indem Sie Geld für die Beschaffung von Lebensmitteln und anderen Waren spenden.

Hintergrund dieser Aktion ist die Corona-Pandemie, die es für Obdachlose besonders schwer macht, sich selbst zu versorgen. Mehr Informationen finden Sie auf den Webseiten der Kirchengemeinde St. Johann Baptist.

Heidesand

Der faire Handel kann auch Kekse!

Heidesand ist ein Plätzchen-Klassiker. In der Fair-Handels-Version von GEPA – The Fair Trade Company kommen zum guten Geschmack noch die Vorteile des fairen Handels dazu.

Zum Beispiel das Palmfett von Serendipalm aus Ghana:

Palmfett hat einen zweifelhaften Ruf. Auf großen Plantagen angebaut, ist seine Ökobilanz verheerend. Und die sozialen Bedingungen der Arbeiter*innen zumeist auch. Kritische Verbraucher*innen meiden daher Palmfett.

Anders bei Serendipalm. Serendipalm zeigt, dass Palmöl fair und ökologisch hergestellt werden kann. Die dazu benötigten Bio-Ölfrüchte werden von Kleinbauern geerntet, die sich in Gruppen zusammengeschlossen haben. Die Bäuerinnen und Bauern erhalten für ihre Bio-Ölfrüchte von Serendipalm einen höheren Preis. In der Ölmühle von Asuom werden sie dann zu Bio-Palmöl verarbeitet. Die dort arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten im Vergleich zur Region circa 15 Prozent höhere Löhne, sind kranken- und sozialversichert. Geregelte Arbeitszeiten, Bonuszahlungen und eine regelmäßige und verlässliche Auszahlung des Lohns sind ebenfalls keine Selbstverständlichkeit in Ghana.

Quelle: GEPA – The Fair Trade Company

Weitere Infos:

Wieder geöffnet!

Bitte beachten Sie: mehr als ein*e Kund*in darf aus Gründen des Infektionsschutzes den Laden nicht betreten. Warten Sie ggf. bitte vor der Tür und halten Sie dabei 1,50 m Sicherheitsabstand ein.

Beim Betreten des Ladens ist eine Mund-Nasen-Abdeckung zu tragen. Wir empfehlen dies auch schon beim Warten vor der Tür, wenn sich dort mehrere Personen begegnen!

COVID-19 …

Bildergebnis für covid-19
Das SARS-nCOV-Virus

… macht auch vor dem Weltladen Alte Kirche nicht halt: Der Laden bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Es gibt kein Catering des Weltladens bei Konzerten, weil es keine Konzerte gibt.

Es macht Sinn, die Vorsichtsregeln einzuhalten. Um alte und kranke Menschen zu schützen, um die Verbreitung des SARS-nCOV-Virus möglichst zu verlangsamen, damit immer genug Kapazitäten vorhanden bleiben, die Erkrankten zu behandeln.

Khoisan – Salz aus Südafrika

Khoisan Salz aus Südafrika
Bild: el puente

Salz spielt in der menschlichen Ernährung eine wichtige Rolle. Schon in vorgeschichtlicher Zeit wurde es über weite Strecken gehandelt. Der Besitz von Salzvorkommen garantierte Wohlstand. Es zu vermarkten war ein Privileg. Die Unabhängigkeitsbewegung Indiens unter Führung von Mohandas Gandhi begann nicht zuletzt mit der gezielten Missachtung des Salzprivilegs der Briten.

Wegen seiner großen Bedeutung ist Salz wie geschaffen dafür, auch fair gehandelt zu werden. Unser fair gehandeltes Salz wird von el puente impotiert und kommt von der südafrikanischen Fairhandels-Organisation Turqle Trading.

Turqle Trading ist eine Marketing- und Exportorganisation, die mit über zehn unabhängigen Produzentengruppen zusammenarbeitet und mit 500 festen Mitarbeitern. Fast 70 % davon sind Frauen. Turqle Trading ist ein aktives Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO).
Die Tätigkeiten der Produzenten reichen von Anbau über Verarbeitung bis hin zu einfachen Arbeiten für Ungelernte. Wachstum durch Handel, Verantwortung, Transparenz und Zukunftsfähigkeit gehören zu den entscheidenden Kriterien der Organisation. Die Mission von Turqle Trading: Nachhaltige Arbeitsplätze schaffen und dadurch zur Verbesserung der Lebenssituation der Menschen vor Ort beizutragen. Mit gezielten Aus- und Weiterbildungsprogrammen will die Organisation Perspektiven aufzeigen, wie Produzenten ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren können.

In den verschiedenen Produzentengruppen werden Kräuter- und Gewürzmischungen, Kräutersalze, Kochsaucen und Tapenaden, Essig und Öle hergestellt. Die dafür benötigten Zutaten stammen zum Teil aus eigenem Anbau, der Rest wird zugekauft. Auf Nachfrage erhalten die Produzentengruppen bis zu 50 % zinsfreie Vorfinanzierung. 5 % des Umsatzes zahlt die Organisation in einen Fairhandels-Fonds, der den Produzentengruppen für soziale Investitionen sowie für Entwicklungsprojekte zur Verfügung steht. In der Zusammenarbeit mit den Produzentengruppen setzt Turqle Trading auf langfristige Kooperationen und hält sich an Grundsätze wie eine regelmäßige Bestellung, pünktliche Bezahlung sowie eine direkte und offene Kommunikation.

erstellt unter Verwendung von
Informationen von el puente

Forum Advocacy

Das Forum Advocacy hatte das Ziel, zivilgesellschaftliche Akteure, darunter auch Weltläden, miteinander ins Gespräch zubringen. Mehr als 70 Teilnehmende kamen dazu zusammen.

Der Stand des Weltladen auf dem Forum Advocacy

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wird im kommenden Jahr fortgesetzt.